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LESEPROBE
The Lübeck Beach Project Märchenwelt auf Sand gebaut
Hunderttausende von Menschen pilgerten in den letzten Jahren nach Travemünde um ein sandiges Weltwunder zu bestaunen. In dem Ostseeort entsteht auch in diesem Jahr wieder eine Welt der Superlative. Vom 8. Juli bis zum 4. September werden mehrere Meter hohe Sandskulpturen zu sehen sein. Nach den Themen „Olympia“ und „Die Weltwunder“ geht es diesmal in die fabelhafte Welt der Märchen. Die Gebrüder Grimm treffen Hans Christan Andersen – on the Beach.
Froschkönige und zaubernde Zwerge geistern über den Strand, ein Esel legt goldene Sandeier und das hässliche Entlein schnappt sich ganz selbstbewusst einen Liegestuhl. Ali Baba wirft einen Blick auf Schneewittchen und im Märchenwald ist mächtig was los.
Aber die 75 international renommierten Sandbildhauer werden auf 10.000 Quadratmetern auch die orientalischen Geschichten aus „1001 Nacht“ zum sandigen Leben erwecken. 45 Märchenmotive sollen es werden, die auf unterschiedlichen Themen-Inseln die Betrachter verzaubern. Dazu müssen 9000 Tonnen Nordsee-Sand aus den Niederlanden nach Travemünde geschafft werden. Nur dieser spezielle Baustoff garantiert, dass die Schlösser, Burgen, Zauberwälder oder Kalifenpaläste dem norddeutschen Wind und Wetter standhalten. Der Sand muss aus eckigen Minikörnern bestehen, damit er sich leichter „stapeln“ lässt. Der rundkörnige Sand hingegen ist nicht geeignet. Bis zu 11 Meter hoch sind die Skulpturen.
Workshops zum Bau von eigenen Sandskulpturen, Märchenstunden, Audioführungen, Kinderrallye und das große Areal der „Kid’s World“ sorgen für ein familienfreundliches Rahmenprogramm.
Abendprogramme von Jazz bis Klassik, Chill-Out-Zonen, Filmvorführungen und die „Sand World“-Gastronomie laden die Festivalbesucher in märchenhafter Umgebung zum Verweilen und Genießen ein.
Aber wie werden diese Sandskulpturen gebaut?....
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