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Leseprobe


Online-Singlebörsen - Partner dringend gesucht

Flirten in den Höhen und Tiefen des Internets

 

Einsam streifen sie durch die Datennetze. Immer auf der Suche nach glücklicher Zweisamkeit. Partnerinstitute waren gestern, wer heute den Mann oder die Frau fürs Leben oder nur für einen Tag sucht, macht sich mit Tastatur und Maus auf Flirttour. Millionen von Deutschen treffen sich inzwischen zum unverbindlichen Chat in einem der digitalen Online-Partnertreffs.

 
15 Millionen deutsche Singles suchen einen Partner fürs Leben. Eine regelrechte Massensuche, bei der immer öfter auch das Internet als virtueller Kennenlern-Treff entdeckt wird. Durch das weltweite Datennetz wehen inzwischen Herzen in allen Größen und Farben. Rosenrote Wölkchen inbegriffen. Dort wird gebaggert, geflirtet, herangetastet und gedatet. In der Hitliste der „Kennenlern-Treffs“ zählt inzwischen das Netz laut Umfragen zu den wichtigsten „Orten“, an denen man sich heute begegnet.

Bei so viel Sehnsucht nach Glück ist der digitale Flirt-Markt unübersichtlich geworden. Neben reinen Kontaktanzeigen, Blind-Date-Treffs, Online-Vermittlungsagenturen und Chat-Foren werden auch Heiratsanbahnungen mit ausländischen Partnern oder „Hilfe beim Seitensprung“ angeboten.

Eine Spielwiese für computerbegeisterte Teenies? Keineswegs, denn nach der Untersuchung eines Forschungsinstituts tummeln sich im Internet besonders Singles, die bereits eine Ehe hinter sich haben und zur Personengruppe der 30- bis 60jährigen zählen.

Doch wer passt zu wem? Wie findet Topf den passenden Deckel? .......

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 Leseprobe

Jugendliche im Ehrenamt

„Einfach mal mit anpacken.“

Runter vom Sofa und rein ins verantwortliche Leben – Immer mehr Jugendliche engagieren sich freiwillig und meist ohne Entlohnung in einem Ehrenamt.

„Ich wollte nach der Schule etwas ganz Konkretes und vor allem Sinnvolles machen“, sagt Claudia Gercken. Die 18jährige absolviert seit drei Monaten ein Freiwilliges Ökologisches Jahr in einem Umweltzentrum. Liebevoll und ehrenamtlich kümmert sie sich um ein paar Schafe, Schweine, Ziegen und einen Stall voller Hühner. Täglich führt sie Gruppen von Kindern, die hier abseits vom Lärm der Stadt, die Tiere und die Natur ganz hautnah kennen lernen wollen.

„Ich bin mitten in der Natur und kann dass, was ich lerne, gleich weitergeben", sagt die Achtzehnjährige.

Sie ist nur eine von einer immer größer werdenden Gruppe von Jugendlichen, die ,,keinen Bock mehr auf Rumhängen“ haben.  

Soziale Tätigkeiten beim Arbeiter- Samariter-Bund, Hilfsdienste beim Roten Kreuz oder in Sportvereinen, immer mehr Jugendliche engagieren sich da, wo Not am Mann oder Frau ist. Auch die Anfragen von all jenen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren möchten, nehmen deutlich zu.

„Klar, ich wollte auch mal ausprobieren wie das ist, wenn man Verantwortung übernimmt“, sagt Claudia Gercken....

(Artikelbeginn)